JLS|MUSIK - Diplom-Musikpädagogin und Musikerin Julia Leukert-Stöhr

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über meine Projektarbeit:

"Hört! Hört!"

Ein Kooperationsprojekt der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, der Holzhausenschule (Musikalische Grundschule) Frankfurt und der Frankfurter Bürgerstiftung mit Unterstützung der von Schad'schen Stiftung zu Frankfurt am Main zur Förderung der Hörfähigkeiten von Grundschulkindern
Mit dem Ziel, die im Rahmen des Grundschulpädagogikstudiums an der Musikhochschule Frankfurt am Main im Fach "Hörsensibilisierung" entwickelten Inhalte und Konzepte zur Förderung der Hörfähigkeiten von Grundschulkindern auch in der Praxis zu erproben, startete im Jahr 2009 das Projekt "Hört! Hört!", das bis 2017 durchgeführt wurde. Die Teilnahme an dieser Initiative war für L1-Studierende freiwillig.

Nach einer anfänglichen Hospitationsphase im Unterricht der sonst in der Projektklasse tätigen Musiklehrerin, Frau Konetchy, übernahm zunächst ich selbst, später auch die Studierenden die praktische Umsetzung der von uns im Seminar "Hörsensibilisierung" vorbereiteten Unterrichtsinhalte. Diese verbanden die inhaltliche Schwerpunktsetzung "Förderung der Hörfähigkeiten von Grundschulkindern" mit grundlegenden Vorgehensweisen der Elementaren Musikpädagogik (EMP) bei der Vermittlung. Die Inhalte konnten im schulischen Musikunterricht wahlweise als Schwerpunktthema oder als kleinere Einheiten in jeder Unterrichtsstunde angewendet werden. 
Einige der im bisherigen Verlauf des Projekts entstandenen Unterrichtsbeiträge sind in der im Fidula Verlag erscheinenden Fachzeitschrift "Musikpraxis" veröffentlicht worden (Publikationen). Ziel des Projekts war es, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern möglichst vielfältige Höranregungen zu ermöglichen und sie zur Bewältigung verschiedener Höraufgaben anzuregen.
Die Realisierung dieses Kooperationsprojekts wurde dankenswerter Weise durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Frankfurter Bürgerstiftung mit Unterstützung der von Schad'schen Stiftung zu Frankfurt am Main ermöglicht.

Presseberichte über das Projekt "Hört! Hört!" gibt es in der Rubrik Publikationen.


Musikalische Bildung von Anfang an

Eine Initiative des Verbands deutscher Musikschulen (VdM)
Mit der Vorstellung des "Bildungsplans Musik für die Elementarstufe/Grundstufe" im Jahr 2010 wurden die bis dahin geltenden Musikschullehrpläne "Musikalische Früherziehung" und "Musikalische Grundausbildung" abgelöst und der bestehende Strukturplan des VdM zum frühkindlichen Lebensalter hin ergänzt und erweitert.
Der Einführung dieses Bildungsplans war die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte VdM-Initiative "Musikalische Bildung von Anfang an" vorausgegangen, deren Zielsetzung darin bestand, den VdM-Strukturplan auf die Altersgruppe 0-6 Jahre auszudehnen. Hierbei sollten über die etablierte Musikalische Früherziehung hinaus vor allem auch der Eltern-Kind-Bereich, die Kooperation mit Kindertagesstätten sowie Integrationsziele im Zentrum stehen.
Unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Michael Dartsch, Hochschule für Musik Saar, und unter Mitarbeit zahlreicher Fachkräfte der Elementaren Musikpädagogik und der Musikschulpraxis wurden im Rahmen dieser Initiative vielfältige Maßnahmen ergriffen. Hierzu gehörten eine Fachtagung und ein Fachkongress, die Herausgabe von Arbeitshilfen sowie die Planung und Durchführung neuer berufsbegleitender Lehrgänge für Musikschullehrkräfte.

Berufsbegleitende Fortbildung "Eltern-Kind-Gruppen an Musikschulen"
Innerhalb des Projekts "Musikalische Bildung von Anfang an" entwickelten die Mitglieder einer Fachgruppe im Auftrag des VdMs den Pilotdurchgang einer berufsbegleitenden Fortbildung mit dem Titel "Eltern-Kind-Gruppen an Musikschulen". Deren Teilnehmerinnen sollten die Fähigkeit erlangen eine Eltern-Kind-Musikgruppe aufbauend zu unterrichten. In Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen wurde der Pilotdurchgang dieser Fortbildung in vier Akademie- und drei Praxisphasen durchgeführt, die sich von Februar 2009 bis Februar 2010 erstreckten. Die Konzeption und Durchführung lag dabei maßgeblich bei Sarah M. de Buhr-von Bank und Julia Leukert-Stöhr, die auch mit der Fortbildungsleitung beauftragt worden waren.

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